LogistikPartner feiert 20-jähriges Jubiläum und stärkt seine Marktposition

Nikolaj Hartung (tv) og Jens Peter Hartung (th). Her på Aarhus Havn. Foto: Kim Frost

Seit zwei Jahrzehnten berät das Unternehmen internationale Kunden in den Bereichen Transport, Lager und Logistik. Nun wird das Jubiläum gefeiert – und Sohn Nikolaj Peter Hartung tritt in die Geschäftsleitung ein.

Von Joan Rask

20 Jahre Wachstum – 20 Jahre schwarze Zahlen und ein europaweit aufgestellter Kundenstamm. Firmengründer Jens Peter Hartung hat allen Grund stolz auf das Unternehmen zu sein, das er 2005 ins Leben rief. Sein Ziel war es damals, ein vertrauenswürdiger und loyaler Berater sowie Partner für Unternehmen mit umfangreichen internationalen Transportaufgaben zu werden.

„Wir setzen uns intensiv mit den Gegebenheiten unserer Kunden auseinander und geben stets unser Bestes. Loyalität und ehrliche Beratung sind seit jeher unsere wichtigsten Grundsätze – und das soll auch so bleiben“, sagt Jens Peter Hartung.

LogistikPartner berät europäische Unternehmen verschiedenster Branchen dabei, ihre Transport- und Logistikkosten zu senken – von internen Prozessen bis hin zur Auswahl geeigneter Spediteure und Transportunternehmen.

„In unseren Projekten liegen die Einsparungen bei den Frachtkosten oft über 15 Prozent – manchmal sogar bis zu 25 bis 30 Prozent. Wir investieren viel Zeit in die Analyse bestehender Lösungen und identifizieren die besten Anbieter, die auf die jeweiligen Märkte unserer Kunden spezialisiert sind“, erklärt Jens Peter Hartung.

In der Praxis durchsucht LogistikPartner den nationalen und europäischen Markt nach passenden Spediteuren und Transportlösungen. Das Unternehmen erstellt Ausschreibungsunterlagen und unterstützt Kunden bei der Etablierung neuer Partnerschaften mit Logistikdienstleistern.

Jens Peter Hartung vergleicht seine Rolle oft mit der eines Anwalts oder Wirtschaftsprüfers, der tief in die Unternehmensstruktur eintauchen muss, um fundiert beraten zu können.

„Wenn wir bei einem Kunden arbeiten, sprechen wir mit den Gabelstaplerfahrern, Lagerarbeitern, Büroangestellten und der Geschäftsführung. Wir müssen auf allen Ebenen agieren können – nur so finden wir die besten Lösungen“, sagt er.

Expertise im europäischen Transportmarkt

In den Anfangsjahren war LogistikPartner ein rein deutsches Unternehmen. Bald wurde der Kundenkreis auf dänische und europäische Unternehmen erweitert. Heute stammen rund 70 Prozent des Umsatzes aus Europa – mit Deutschland als größtem Markt. Das Unternehmen beschäftigt zehn Mitarbeitende mit Erfahrung aus Handels-, Industrie-, Logistik- und Speditionsunternehmen.

Jens Peter Hartung, zweisprachig nahe der deutsch-dänischen Grenze aufgewachsen, verfügt über ein weitreichendes Netzwerk in der europäischen Transport- und Logistikbranche sowie in Industrie und Handel.

„Unsere Stärke liegt darin, dass wir den europäischen Transportmarkt sehr gut kennen und in nahezu allen Ländern tätig sind. Egal welches Problem ein Kunde hat – ich kenne jemanden, mit dem wir uns austauschen können“, sagt er.

Digitalisierung mit Wurzeln

Sohn Nikolaj Peter Hartung ist ausgebildeter Spediteur und sammelte internationale Erfahrung bei DSV in Nürnberg und Hamburg, zuletzt als Teamleiter für nationale und internationale Verkehre. In Dänemark war er ebenfalls in der Logistik- und Supply-Chain-Beratung tätig.

Seit dem 1. Januar 2025 ist er Projektmanager bei LogistikPartner und verantwortet verschiedene Projekte in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen.

„Wir müssen den Status quo ständig hinterfragen – auch digital. Aktuell testen wir KI, um interne Prozesse zu automatisieren und unsere Datenanalysen zu verbessern und zu beschleunigen“, sagt Nikolaj Hartung.

Jens Peter Hartung war selbst IT-Unternehmer und entwickelte die Software, die heute Teil des Erfolgs von LogistikPartner ist: ein webbasiertes Modul namens Fr8Partner, das individuell auf Kunden zugeschnitten wird. Es bietet Transparenz und Überblick über Preise im internationalen Vergleich und erleichtert die Rechnungsprüfung.

„Ich finde es großartig, dass Nikolaj den digitalen Weg weitergeht. Die digitale Transformation, die viele Unternehmen durchlaufen, muss LogistikPartner aktiv mitgestalten. Mit seiner Fachkompetenz und seinem Interesse ist Nikolaj dafür bestens geeignet“, so Jens Peter Hartung.

Nikolaj Hartung (tv) og Jens Peter Hartung, indehavere af LogistikPartner
Jens Peter Hartung, Inhaber von LogistikPartner

Europäisch im Kern

Nikolaj Hartung betont die Bedeutung interkultureller Kompetenz: „Dänische Unternehmen sind oft sehr effizient und lean-orientiert, während deutsche Unternehmen eher an etablierten Lieferanten und Routinen festhalten und stärker beziehungsorientiert arbeiten. Diese Unterschiede müssen wir verstehen und berücksichtigen.“

„Dänische Unternehmen sind oft sehr effizient und lean-orientiert, während deutsche Unternehmen eher an etablierten Lieferanten und Routinen festhalten und stärker beziehungsorientiert arbeiten. Diese Unterschiede müssen wir verstehen und berücksichtigen.“

Das Leben und Arbeiten in einem deutschen, internationalen Umfeld hat ihm wertvolle Einblicke in die Kundenkultur gegeben.

„Südlich von Dänemark läuft vieles formeller ab. Ein Teil unseres Erfolgs liegt darin, dass wir unseren Kunden Wissen über Effizienz vermitteln und konkrete Einsparungen aufzeigen. Das gelingt nur, weil wir in allen Prozessschritten auf Deutsch kommunizieren und unsere Werte mit denen unserer Kunden übereinstimmen“, sagt er.

Beide – Jens Peter Hartung und Nikolaj Hartung – sehen den familiären Charakter des Unternehmens als großen Vorteil. Die Werte und die Loyalität gegenüber den Kunden bleiben unverändert.

„Ich freue mich sehr – es ist eine große Ehre, aber auch eine große Verantwortung. Es ist nicht nur ein Job – es ist ein Lebenswerk unserer Familie“, sagt Nikolaj Hartung.

„Der Generationenwechsel hat begonnen. Nikolaj wird mehr arbeiten – und ich etwas weniger“, sagt Jens Peter Hartung mit einem Lächeln.

„Wenn wir bei einem Kunden arbeiten, treffen wir die Mitarbeitenden, die die Gabelstapler fahren, die Beschäftigten im Lager, die Büroangestellten und die Geschäftsführung. Wir können und müssen uns auf allen Ebenen bewegen – sonst finden wir nicht die besten Lösungen.“

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